Unser erster Pauschalurlaub im Familienclub auf Lanzarote

Wir haben es getan. Wir haben uns in ein neues Abenteuer gestürzt. Wir haben unsere ersten Flüge und Pauschalurlaub mit Kindern gemeistert. Wie es dazu kam und ob wir es wieder tun würden?

Ich fange mal von Vorne an.

Seit Emilia 2014 in unser Leben gestoßen ist, kennen wir nur eine Form des Familienurlaubs: Camping mit dem Wohnmobil. Die Vorzüge des Reisens mit dem Wohnmobil habe ich auf dem Blog schon zu Genüge vorgestellt, aber wie ihr alle wisst, haben wir Anfang des Jahres unser Wohnmobil verkauft(en müssen).

So schmerzlich der Verlust auch ist, ohne ein Wohnmobil vor der Tür ergeben sich für unsere Reisepläne ganz neue Möglichkeiten. Denn solange Lizzy da war, wollten wir auch jeden einzelnen freien Tag mit ihr ausnutzen.

Nun sei noch erwähnt, dass ich nicht unerfahren bin, was Cluburlaub betrifft. Als Teenager habe ich mit meiner Familie jeden Sommer in so einem Club verbracht. Während mein 7 Jahre jüngerer Bruder happy im Kids Club war, war ich jedes Jahr aufs Neue in einen der Animateure verliebt (wahlweise auch mal ein Kellner, wenn die Animateure nichts taugten 😉 ) und hatte jeden Sommer meinen verlässlichen Sommerflirt. Für unsere Familienkonstellation, also meine Eltern, meinen Bruder und mich, war dies die perfekte Urlaubsform, mit der wir vier damals alle sehr happy waren. Ich erinnere mich an Entspannung pur, das Hotelzimmer stets aufgeräumt, wir setzten uns drei Mal am Tag an den gedeckten Tisch, ALLES an Hausarbeit wurde einem abgenommen. Die einzigen zu beantwortenden Fragen des Tages waren (so zumindest in meiner Erinnerung)  „Gehts heute zum Strand oder zum Pool?“ und „Was ziehe ich heute Abend an?“ Das kann doch nur für maximale Erholung sorgen.

Und so landeten wir kurz vor Weihnachten im Reisebüro und buchten unseren ersten Pauschalurlaub. Unsere Ansprüche waren ziemlich simpel: es soll in die Sonne gehen, es soll ein familienfreundliches Hotel werden und wir möchten eine Suite mit separatem Schlafzimmer für die Kinder. Aus ca. 20 Angeboten, hauptsächlich für die Kanaren und griechischen Inseln entschieden wir uns für das Hotel SENTIDO Aequora Lanzarote.

Beim Preis (knapp 2000€ für eine Woche All Inclusive für 2 Erwachsene, ein Kleinkind und ein Baby in den Osterferien) und bei der Flugzeit (4,5 Stunden) mussten wir zwar kurz schlucken –  aber Beides war es uns wert und wir buchten voller Vorfreude.

Als Vorurteile hatten wir dabei: Massenabfertigung, nervige andere Kinder/Eltern, „Kampf“ um die Liegen am Pool, schlechtes Essen aus Warmhaltebehältern, noch schlechterer Wein, aufdringliche Animateure.

Aber unsere Hoffnung auf Erholung Dank der vielen Angebote für die Kids (Miniclub, Spielplätze, Kinderpools) und der Rundumversorgung für uns Vier überwog die Vorurteile und wir ließen uns auf das Abenteuer ein.

Und hier nun unsere absolut subjektive und ehrliche Meinung:

Wie war der Flug?

Anstrengend – wenn ihr Sven fragt; gut – wenn ihr mich fragt.

Und da merkt ihr schon: Das A&O sind die eigenen Erwartungen. Während Sven sehr entspannt an den Flug ran ging, hatte ich wirklich Angst davor. Bei Emilia war ich mir sicher, dass sie sich riesig darüber freuen würde, vier Stunden lang naschend „Conni“, „Leo Lausemaus“ „Benjamin Blümchen“ und „Jonalu“ schauen zu dürfen (mein zuvor auf dem iPad zusammen gestelltes Serienrepertoire). Denn im Alltag sind Fernsehen und Süßigkeiten bei uns streng begrenzt. Aber Moritz? Moritz schafft es keine Minute still zu sitzen. Wie soll er 4 Stunden auf meinem Schoß überstehen? Und er findet so schwer in den Schlaf, wie soll das im Flugzeug klappen? Am Ende war es wie bereits gesagt aus meiner Sicht ok. Moritz hat auf beiden Flügen etwa die Hälfte der Zeit geschlafen, die restlichen 2 Stunden musste er von uns bespaßt werden, was natürlich auch mal anstrengend war, aber bei Weitem nicht so schlimm wie ich erwartet hatte. Wir ließen ihn durch den Gang krabbeln und er machte Bekanntschaft mit so ziemlich jedem Passagier, wir versorgten ihn mit reichlich Banane, Hirsekringeln und Brot und wenn gar nichts mehr ging mit seiner geliebten Milchflasche. Und Emilia: die war auf dem Hinflug völlig überdreht und übermüdet und fand erst beim Landeanflug in den Schlaf. Man konnte sie tatsächlich schon aus der Fassung bringen, wenn das Gummibärchen nicht die richtige Farbe hatte. Das war dann doch anstrengender als ich erwartet hatte. Auf dem Rückflug schlief sie bereits vor dem Start ein und schlief die ersten zwei Stunden, während sie den Rest der Zeit entspannt Serien schaute. Das war dann wiederum total easy!

Ein seltener Moment: beide Kinder schlafen

Meine Tipps:

  1. Achtet bei den Flugzeiten darauf, dass die Kinder ihren normalen Tagesablauf beibehalten können. Denn nichts ist schlimmer als überdrehte, übermüdete Kinder, die nicht in den Schlaf finden. Unser Hinflug ging um 6 Uhr morgens, der Rückflug um 18 Uhr. Beim Hinflug sind wir um 3 Uhr zu Hause aufgebrochen, die Kinder hatten absoluten Schlafmangel; während der Rückflug am frühen Abend perfekt war: die Kinder sind ganz entspannt zur gewohnten Schlafenszeit im Flugzeug eingeschlafen.
  2. Habt ausreichend abwechslungsreiche Snacks/Unterhaltungsmöglichkeiten vorbereitet. Damit ihr regelmäßig etwas „Neues“ aus der Tasche hervorzaubern könnt.
  3. Mit dem Druckausgleich hatten unsere Kinder keine Probleme. Vorsorglich haben wir aber bei Start und Landung Moritz eine Milchflasche und Emilia Kaubonbons gegeben.
  4. Für kleinere Kinder kann ich eine Babytrage fürs Flugzeug empfehlen. Wenn die Babys nicht zur Ruhe finden, kann man sie damit den Gang rauf und runter tragen und in den Schlaf wiegen.

Wie erging es uns im „Club“?

Ganz ehrlich. Der erste Tag war der reinste Horror. Sven und ich sind Beide geborene Optimisten und können wirklich jeder Situation etwas Gutes abgewinnen. Aber das war an diesem ersten Urlaubstag echt schwer. Total übermüdet aufgrund unseres frühen Flugs kamen wir um 10 Uhr morgens im Hotel an. Check In erst ab 13 Uhr. Also erstmal frühstücken und drei Stunden durchhalten bis wir dann alle vier gemeinsam in unserem Hotelzimmer Mittagsschlaf  halten können. Doch meistens kommt es anders… Moritz war nicht mehr wach zu halten und schlief im Kinderwagen ein, so würde er um 13 Uhr ausgeschlafen sein und zumindest einer von uns Erwachsenen müsste sich um ihn kümmern. Um 13 Uhr dann die Hiobsbotschaft, dass unser Zimmer noch nicht fertig sei; dieses wurde erst um 15 Uhr fertig. Das war dann auch zu spät für Emilias Schlaf und so quälten wir uns irgendwie durch den Tag.

Das erste Abendessen war eine Katastrophe. Und damit meine ich nicht das Essen. Das war sogar überraschend gut. Mit Live-Cooking, vielen frischen Salaten, Meeresfrüchten bis hin zu einem bombastischen Dessert-Buffet. Und alles richtig toll angerichtet. ABER: Ich hatte völlig unterschätzt was für ein Organisationsaufwand dahinter steckt, gleichzeitig Essen für 2 Erwachsene, ein Baby und ein Kleinkind vom Buffet zu holen. Und dann die Geräuschkulisse. Denn alle Familien mit Kindern aßen im Familienrestaurant. Somit waren neben hundert hungrigen Erwachsenen auch geschätzte hundert hungrige Kinder im Saal. Der Vorteil: Mit nicht stillsitzen wollendem, Essen um sich werfendem Baby und trotzigem Kleinkind fiel man gar nicht auf. Der Nachteil: Die Unruhe! Das Gewusel! Von überall sprangen gehetzte Eltern auf um ein herunterfallendes Glas, Löffel… aufzufangen, schnell noch ne Scheibe Brot oder eine Serviette vom Buffet zu holen. Es war ein „Kultur“-Schock. Und für mich bis heute ein Rätsel, wie gelassen und freundlich die Kellner bei all dem blieben.

Ausgeschlafen am nächsten Tag sieht alles nur noch halb so schlimm aus. Wir organisieren uns besser wer wann für wen was zu essen holt. Wir essen nur noch auf der Terrasse des Restaurants, wo es zwar etwas windig aber wunderbar ruhig ist.

Lanzarote
„Unsere“ Terrasse, auf der wir sämtliche Mahlzeiten einnehmen

Und wir entdecken die Vorzüge unserer Suite: unsere Terrasse liegt nämlich unmittelbar am Kinderpool und das ist wirklich richtig klasse und beschert uns viele Glücksmomente. Wir müssen nicht um freie Liegen bangen, müssen die Schwimmtasche nicht täglich neu packen (und wer schon mal mit zwei kleinen Kindern schwimmen war weiß wie viel „Krempel“ man braucht). Von Spielzeug über Handtücher über trockene Sachen bis hin zur Sonnencreme liegt alles auf der Terrasse und somit stets einsatzbereit. Und während Moritz drinnen Mittagsschlaf hält und Emilia im Pool planscht können wir sogar gleichzeitig in der Sonne liegen und lesen. Wenn sich einer von uns aufraffen kann und den Weg zur Bar auf sich nimmt sogar mit Cocktail in der Hand. Das ist wirklich Erholung pur. So entspannt drücken wir sogar beide Augen zu und lassen Emilia in ihren Sonnen-Pausen drinnen den Kika Kanal schauen. Sie hat schließlich auch Urlaub.

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eine der Terrassen des linken Gebäudekomplexes „gehört“ uns

Der Club gibt einem einen Tagesablauf vor, dem man ganz entspannt folgen kann. Frühstück, Baden und Entspannen im und am Pool – dazu Snacks nach Belieben, Mittagessen, Baden und Entspannen im und am Pool – dazu Snacks nach Belieben, Abendessen, Minidisco und Schlafen. Theoretisch. Denn praktisch eignet sich dieser Tagesablauf nicht für unsere (noch zu kleinen) Kinder.

Bei so viel Kinderprogramm ist an Mittagsschlaf bei Emilia nicht zu denken und auch Moritz ist bei so viel frischer Luft und Action um 18 Uhr fertig mit der Welt. Blöd nur dass es dann erst mit dem Abendessen los geht. Wir haben uns den Stress mit den müden Kindern beim Abendessen nicht gegeben und unser Abendprogramm sah ab dem zweiten Tag wie folgt aus: Während Sven und Emilia sich zusammen „abendessenfein“ machen, bringe ich Moritz ins Bett. Da er tagsüber eigentlich ständig etwas zu Essen in der Hand hält, reicht ihm hier abends nur noch eine Milchflasche. Anschließend begleitet Sven Emilia zum Abendessen und während diese sich durch das abwechslungsreiche Buffet snackt (jeden Abend Pommes!!!)  kann ich mich in aller Seelenruhe chic machen. Das genieße ich total. Nach dem Essen fällt Emilia auch todmüde ins Bett und während wir den von Sven mitgebrachten Aperitif auf der Terrasse genießen warten wir bis auch sie tief schläft. Und dann folgt unsere Date-Time. Dank der Babyphone App können wir ganz entspannt zu Abend essen und auch mal ein bißchen Paar-Zeit genießen.

Wie hat uns Lanzarote gefallen?

Lanzarote, die nordöstlichste der kanarischen Inseln hat einen besonderen Charme. Der Haupt-Tourismus spielt sich in den drei Urlaubsstädten Puerto del Carmen, Costa Teguise und Playa Blanca ab. Dem Künstler und Architekten César Manrique ist es zu verdanken, dass Lanzarotes Touristenorte nicht durch hässliche Hotelkomplexe dominiert werden. Denn seit 1970 durften Gebäude nur noch ein- oder zweistöckig gebaut werden, vorgeschrieben waren kalkweiße Wände und minarettartige Türmchen. Das verleiht der Insel einen besonderen Charakter und macht sie entlang der Küste richtig „hübsch“. Im Hintergrund und nur wenige Kilometer von der Küste entfernt der absolute Kontrast in Form der surreal anmutenden Vulkanlandschaft. Wirklich sehenswert.

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Wir haben uns einen Mietwagen ausgeliehen und haben an Tag 3, Tag 4 und Tag 5 die Insel erkundet. Drei Tage reichten uns auch locker, denn mit einer Länge von 58km und einer maximalen Breite von 21km hat man schnell alles erreicht, was man sehen möchte.

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„Unser“ Mietwagen auf dem Weg zu den Playas Papagallo

Unsere 3 Highlights der Insel, die du dir nicht entgehen lassen solltest:

1.) Parque Nacional de Timanfaya

Ein Ausflug in die „Feuerberge“ ist ein absolutes Muss für jeden Lanzarote-Besucher. Die wüstenhafte Ödnis mit ihren aufgerissenen Kratern, schwarzen Geröllfeldern sowie erstarrter Lava wirkt beinahe apokalyptisch. Nicht klassisch „schön“ aber beeindruckend und definitiv sehenswert. Da die Landschaft Naturschutzgebiet ist, darf die Ruta de los Volcanes nur mit dem Bus befahren werden. Dieser ist im Eintrittspreis in den Nationalpark inbegriffen. Ausreichend Parkplätze sind vorhanden, jedes Hotel bietet aber auch Ausflüge an.

2.) Playas de Papagayo

Die sechs windgeschützten Badebuchten an einer felsigen Küste mit feinem Sand und türkisfarbenem Wasser gelten völlig zu Recht als die schönsten Strände der Insel. Trotz ihrer Beliebtheit waren sie (in den Osterferien) überhaupt nicht überlaufen, was evtl. an der doch beschwerlichen Anfahrt liegt (mehrere Kilometer „Off-Road“ auf nicht asphaltierter Straße)

3.) Der Markt in Playa Blanca

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Wenn ihr etwas bummeln möchtet, kann ich euch den schönen Wochenmarkt am Yachthafen von Playa Blanca empfehlen. Ein attraktiver Markt, an dem neben dem üblichen Ramsch auch viele handgefertigte Artikel angeboten werden.

Die übrigen Tage entspannten wir in unserer Hotelanlage, unternahmen Ausflüge zum Strand oder bummelten entlang der kilometerlangen Strandpromenade von Puerto del Carmen.

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„Unser“ Strand – Playa de los Pocillos

Würden wir es noch einmal tun?

Ehrlich gesagt: Nein. Zumindest nicht mit so kleinen Kindern, vielleicht wagen wir in ein paar Jahren noch einen zweiten Versuch. Fakt ist zwar: wir haben das Beste draus gemacht und uns gut mit Allem arrangiert. Aber wir fühlten uns doch nicht richtig frei. Durch den vorgegebenen Tagesrhythmus, der nicht zu unserem Tagesrhythmus passt. Aber noch viel mehr durch die Hotelanlage an sich. Denn wir sind es gewohnt zu campen, in der Regel wild zu campen, häufig auf einer großen Wiese, direkt am Strand oder auch mal am Wegesrand einer kaum befahrenen Straße. Hier können sich unsere Kinder frei bewegen und spielen. Sie pflücken Blumen, sammeln Stöcker und Steine, fahren Laufrad… In der Regel können sie frei spielen und dabei nichts beschädigen. In der wunderschönen Hotelanlage mussten wir sie ständig ermahnen, nicht die Erde aus den Blumenkästen zu graben, nicht in die Blumenkästen zu klettern, nicht das Spielzeug der anderen Kinder mitzunehmen, nicht die stacheligen Kakteen hochzuklettern, ruhig am Tisch sitzen zu bleiben, sich bei den Mahlzeiten zu benehmen, nicht die Tischdecke runter zu ziehen, sich nicht nur von Pommes zu ernähren, nicht noch ein Eis zu essen…

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Auf dem Weg zum Strand

Auch wenn es etwas Beruhigendes hat, andere Familien um sich zu haben, denen es genauso geht wie einem selbst: Wir können das Zusammensein mit unseren Kindern besser genießen, wenn wir nicht ständig Verbote und Regeln aufstellen müssen und unse

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Den Kinderpool haben sie geliebt

Fakt ist: Reisen mit Kindern ist anders. Es gilt, die Bedürfnisse von vier Personen unter einen Hut zu bringen. Das ist nicht immer einfach und erfordert bei uns Erwachsenen Flexibilität und Organisationstalent. Das ist im Hotel nicht anders als im Wohnmobil. Am Ende sind wir eine Erfahrung reicher und vielleicht sogar einem neuen Wohnmobil einen Schritt näher. Aber bevor es soweit ist, geht es für uns in Kürze in die Provence. Warum ich bei der Planung dieser Reise kurz davor war ein Wohnmobil zu mieten und was genau wir in der Provence vor haben, erfahrt ihr schon bald hier auf dem Blog.

Bis dahin verratet mir doch bitte: Habt ihr schon einmal eine Pauschalreise gemacht? Und wie hat es euch gefallen?

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