Liebster Award – 11 Fragen von Blogger zu Blogger

Nadine und Frank vom Blog Dinky – Land haben mich für den „Liebster Award“ nominiert – vielen, vielen Dank. Schaut mal bei den Zweien vorbei, die Beiden schreiben über Roadtrips auf der ganzen Welt und machen wirklich traumhafte Fotos.

Was es mit dem Award auf sich hat? Sinn und Zweck des „Liebster Award“ ist es, neue und nicht so bekannte Blogs weiter zu empfehlen. Ich beantworte 11 Fragen und darf anschließend ebenfalls Blogger nominieren und mit Fragen bombardieren. Los geht’s!

1. Wann bist du das erste Mal ohne deine Eltern verreist und wohin ging es?

Das war 2001. Ich war 17 und mit zwei Freundinnen habe ich damals schon einen echten Roadtrip gewagt: Mit dem Zug haben wir Frankreich erobert. Erst 5 Tage Paris, anschließend Camping an der Atlantikküste und abschließend noch ein paar Tage in der Provence, wo Cathis Familie ein Ferienhaus gemietet hatte. Das waren drei abenteuerliche, aber unvergessliche Wochen. Eine suspekte Herberge in Paris, 2 Tage Dauerregen am Atlantik, in unser Zelt regnete es rein, aber wir hatten eine richtig tolle Zeit.

 

2. Was sind deine drei Lieblingsstädte und warum?

IMG_6909Jedes Jahr fahre ich über Pfingsten mit meinen Mädels nach Berlin. Ich liebe unsere Hauptstadt. Das Leben steht hier nie still. Nirgendwo auf der Welt fühle ich mich lebendiger. Berlin ist international, offen, cool. Die vielfältigen Shopping- und Ausgehmöglichkeiten eignen sich ideal für ein Wochenende (nicht nur) mit den besten Freundinnen.

 

SAM_0935Barcelona ist für mich der Inbegriff von Urlaub. Ich liebe es durch die engen Gassen des gotischen Viertels zu schlendern, einen Abstecher zum Strand machen zu können, mein Frühstück auf Spanisch zu bestellen, Tapas zu essen, Gaudis Bauwerke zu bewundern und nicht zuletzt Sangria zu trinken – die aus unerklärlichen Gründen nur in Spanien so gut schmeckt.

Zu guter Letzt nenne ich jetzt einfach mal Osnabrück. Auch wenn es mir hier häufig zu provinziell ist, hier habe ich studiert, hier habe ich Sven kennengelernt, hier haben wir tolle Freunde und ein wunderschönes Zuhause. Nein, ich möchte nirgendwo anders leben. Und immerhin haben wir den besten Thailänder der Welt – nicht mal in Thailand habe ich so gut gegessen wie bei Baan Thai.

3. Wo muss man einmal im Leben gewesen sein?

Ich (als gebürtige Polin) finde, jeder Deutsche sollte einmal nach Polen reisen. Es ist unser Nachbarland und wir haben so viele Vorurteile ohne jemals dagewesen zu sein. Auch wenn mir die aktuelle Politik nicht unbedingt zusagt: Polen hat unter Anderem die Ostsee, die Karpaten, die Masuren, Krakau, Warschau, Danzig, Breslau, eine Menge Gastfreundlichkeit und die leckersten Wurstspezialitäten der Welt zu bieten.

4. Was ist deine Abwehrmethode gegen aufdringliche Verkäufer?

Freundlich lächeln und mit dem Kopf schütteln. Nicht besonders originell, aber es hat bis jetzt immer funktioniert.

5.  Wenn Geld keine Rolle spielen würde, welches Abenteuer würdest du in Angriff nehmen?

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, würde ich gerne jedes Jahr in der Ferne überwintern. Ich mag Deutschland und würde niemals auswandern wollen, aber in den Monaten Januar bis März leide ich jedes Jahr unter akutem Fernweh. Nach der  Weihnachtszeit mag ich den Wintermantel nicht mehr anziehen. Es ist grau, kalt, und trist. Die perfekte Reisezeit für Australien, Neuseeland, Südostasien, Mittelamerika, Südamerika… Zu Ostern würde ich dann wieder nach Osnabrück kommen und für den Rest des Jahres meinen Job antreten und  Reisen innerhalb Europas machen. Fragt sich nur was mein Arbeitgeber davon hält. Und natürlich müssten mich Emilia und Sven begleiten.

6. Welches Vorurteil über Deutsche amüsiert dich am meisten?

Bei meinem Auslandssemester habe ich erfahren, dass wir Deutschen alle David Hasselhoff lieben, und unser Aller Lieblingslied „Looking for Freedom“ ist. Das amüsiert mich bis heute sehr.

7. Suchst du auf Reisen eher Entspannung oder möchtest du was erleben?

Das Eine schließt das Andere für mich nicht aus. Ich fühle mich auf Reisen frei von allen Verpflichtungen und mache nur worauf ich Lust habe – das empfinde ich als sehr entspannend. Das bedeutet aber nicht, dass ich nur am Strand liege. Ich möchte Land und Leute kennen lernen und bin immer auf der Suche nach spannenden Unternehmungen, typischen Restaurants und schönen Orten.

8. Wie viel fotografierst/filmst du auf Reisen?

Eigentlich fotografiere ich nicht gern. Ich habe das Fotografieren immer als störend empfunden; als Unterbrechung des schönen Moments. Im Nachhinein war ich dann aber immer traurig, nicht ausreichend Fotos von meinen Reisen zu haben. Durch das Bloggen bin ich gezwungen zu fotografieren und darüber freue ich mich sehr. Ich stelle fest, dass meine Fotos mit jedem Schuss besser werden und finde immer mehr Freude am Knipsen. In Zahlen kann ich das aber nicht festmachen. Es gibt Reisetage, da mache ich nur ein Foto, es gibt aber auch Tage, an denen ich 100 Fotos mache.

Gefilmt habe ich auf Reisen noch nie.

9. Gibt es nach einer Reise, zuhause einen klassischen “Dia-Abend” mit Freunden/Familie?

IMG_6985Nein. Ich mache Fotos hauptsächlich für mich – um in Erinnerungen zu schwelgen. Ich lasse sie anschließend entwickeln und klebe sie in Alben, die ich noch ganz klassisch beschrifte und kommentiere.

Wenn jemand Bilder von einer Reise sehen möchte, zeige ich meine Alben mit großer Freude. Aber ich zwänge sie niemandem auf. Ich finde es gibt nichts Schlimmeres als Fotoabende, bei denen sich niemand für die Bilder interessiert, außer der, der sie gemacht hat.

10. Warum hast du angefangen über deine Reisen zu bloggen?

Ich habe schon immer Reisetagebücher geschrieben. Ich brauche das, um meine Eindrücke für mich zu sortieren und festzuhalten. Bei unserer ersten Fernreise nach Thailand kam mir dann die Idee, meine Eindrücke online zu stellen, um Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Damals noch über eine spezielle Webseite für Reiseberichte. Das machte mir sehr viel Spaß und ich bekam viel positives Feedback. Kurz vor der Abreise in unsere Elternzeitreise entstand so EmiliaMobil.

11. Sammelst du Souvenirs und wenn ja, welche?

Ich sammle keine klassischen Souvenirs. Aber ich bin immer auf der Suche nach alltäglichen Dingen, die ich mir von meinen Reisen mitbringen kann. So habe ich z.B. eine Handtasche aus New York, eine Hängematte aus Costa Rica, einen Gürtel aus Bangkok, ein Strandtuch aus Porto, einen Kochlöffel aus Barcelona, ein Kochbuch aus Warschau, Kleider aus London und Berlin, Schmuck aus Frankreich… Und immer wenn ich diese Dinge nutze, denke ich an die jeweilige Reise und bin glücklich.

 

Ich reiche den Award weiter an:

Renate & Artis von RenArtis

Susanne & Peter von Leuchtturm – Travel

Nicole von Ausreisserin

Bettina von Mamawelten

Martina und Thomas von Fahrtenschreiber

Louise und Daniel von Zwerggeflüster

Mareike & Marc von Wohnauto

Und hier meine 11 Fragen an euch:

  1. Wie ist der Titel für deinen Blog entstanden?
  2. Wohin ging deine erste Reise?
  3. Welche Reise hat dein Leben bisher am meisten geprägt?
  4. Detaillierte Vorbereitung oder Mal-Sehen-was-kommt-Mentalität? Wie detailliert planst du deine Reisen?
  5. Worin unterscheidet sich (bei dir persönlich) eine Reise mit Kind von einer Reise als Paar ?
  6. Welches Vorurteil über uns Deutsche amüsiert dich am meisten?
  7. Gibt es etwas, was dich auf Reisen regelmäßig „auf die Palme“ bringt?
  8. Welche Unterkunft bevorzugst du auf Reisen und warum?
  9. Was möchtest du gerne einmal lernen?
  10. Gibt es einen Ort den du immer wieder bereist und falls ja, warum kehrst du immer wieder an diesen Ort zurück?
  11. Was willst du 2016 unbedingt noch machen?

 

Und last but not least, die Regeln:

  • Bedanke dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog in deinem Beitrag.
  • Zeige in deinem Artikel, dass du am “Liebster Award” teilnimmst und erwähne die Regeln.
  • Beantworte die dir gestellten 11 Fragen.
  • Denke dir selbst 11 Fragen aus.
  • Informiere die von dir nominierten Blogger darüber, dass du sie nominiert hast und bitte sie, deine Fragen zu beantworten.