Elternzeit – Familienzeit – Reisezeit: Mit Baby und Camper durch Europa

Elternzeit – Familienzeit – Reisezeit

Elternzeit – Ich finde es super, dass es sie gibt und dass sie auch von immer mehr Vätern genommen wird. So auch von meinem Mann. Was die wunderschöne Konsequenz hat, dass wir im August und September unglaubliche 60 Tage Zeit für uns haben.

60 TAGE! 2 Monate! Fast 9 Wochen! Ich kann es noch nicht ganz glauben.

Für uns stand schon immer fest, dass wir diese Zeit nicht sinnlos verstreichen lassen möchten. Denn man kennt es ja: Der Garten möchte gemacht werden, der Keller entrümpelt, hier ein Arzttermin, da eine Besorgung und zack sind 60 Tage vorbei. Man hat Alles und Nichts gemacht. Gemeinsame Familienzeit? Fehlanzeige. Nein, das war keine Option. Wir fühlen uns nur auf Reisen frei von allen Verpflichtungen und daher erklären wir die Elternzeit zur Reisezeit und machen uns eine unvergessliche Familienzeit.

Tauschen Rucksack gegen Camper

Der Entschluss war schnell gefasst. Aber wie soll die große Reise aussehen? Als Paar zog es uns eher in die weite Ferne und auch wenn ich bis heute davon überzeugt bin, dass eine Fernreise mit Baby machbar ist – mir persönlich wäre es zu anstrengend. Ich bin als Mutter gern für alle Eventualitäten gewappnet und reise seitdem Emilia auf der Welt ist schon zum Kaffee bei den Schwiegereltern mit mehr Gepäck als ich früher für eine drei wöchige Costa Rica Reise dabei hatte. (Der Hochstuhl muss mit, damit die Kleine mit am Kaffeetisch sitzen kann, und der Kinderwagen, falls wir noch eine Runde spazieren möchten, ganz zu schweigen von Wechseloutfits, Spielsachen, Wickeltasche und Brei für 3 Tage, falls heute der ganz große Hunger kommt) Nein, so romantisch ich mir das auch in meinem Prä-Mutter-Dasein ausgemalt habe, Thailand oder Bali sind für uns die nächsten Jahre erstmal keine Option mehr. Nicht desto trotz möchten wir die Freiheit des Rucksacktourismus beibehalten. Einfach los fahren und sehen wohin es uns verschlägt. Wo es schön ist bleiben wir! Und so haben wir uns kurzentschlossen ein Wohnmobil zugelegt. Ein Traum wird wahr. Unser Budget reicht allerdings nur für einen Fiat Ducato Bj. 1989. Da wir es aber auch unterwegs gerne schön haben, haben wir das gute Ding kurzerhand in wochenlanger, mühseliger Arbeit renoviert. Dazu demnächst mehr. Nun ist unser Ferienheim auf Rädern aber fast fertig und die Reise kann los gehen. Ich bin schon ganz aufgeregt.

Das erste Mal

Diese Reise wird für uns eine Anhäufung der ersten Male. Das erste Mal mit Baby, das erste mal mit Camper, das erste Mal so lange… Wir wissen nicht genau was auf uns zu kommt. Aber wir sind uns sicher, dass es gut werden wird. Wir versuchen entspannt zu bleiben und uns nicht vom Umfeld verrückt machen zu lassen. Wir werden sehen wie sich die Fahrtzeit und das Sightseeing am Besten mit Emilias Schlaf- und Essensrhythmus vereinbaren lassen. Wie viele Kilometer wir am Tag schaffen.Ob wir am Ende der Reise an 10 oder an 60 verschiedenen Stellplätzen genächtigt haben. Das ist ja das Tolle – wir haben alle Freiheiten.

Emilia wird zu Beginn der Reise 10 Monate alt sein. Sie ist schon sehr mobil und neugierig . Sie entdeckt krabbelnd die Welt. Und da sie in unserem Haus mittlerweile jede Ecke kennt, wird es nun Zeit, den Rest der Welt zu erforschen. Sand hat sie schon probiert – schmeckt ihr nicht; zumindest der aus dem Sandkasten!

Die Route

So schnell wir uns für die gemeinsame Elternzeit, die Reise und den Camper entschlossen haben, die Wahl der Route war ein Drama – mit Happy End natürlich. Wohin wollen wir reisen? 60 Tage sind eine lange Zeit und eigentlich auch wieder nicht. Es gibt so unfassbar viele schöne Gegenden hier in Europa und je mehr ich lese desto mehr will ich sehen. Mehrmals überwerfen wir unsere Pläne. Fakt ist: Emilia braucht ein Geschwisterchen und wir eine zweite Reise- äääh Elternzeit.
Für dieses Mal steht unsere Route nun grob fest: Wir haben uns für Spanien und Portugal entschieden. Wir starten mit dem Baskenland, Asturien und Galizien, dann durchqueren wir Portugal und fahren anschließend die spanische Mittelmeerküste wieder hoch.
Wir freuen uns sehr über zahlreiche Tips für unsere Reise. Zum Beispiel das Wohnen mit Baby im Camper betreffend. Oder kinderwagentaugliche Wanderstrecken. Tolle Badeplätze für Krabbelbabys. Kinderfreundliche Restaurants. Jeder Tip ist uns sehr willkommen.

2 Kommentare

  1. Liebe Caro, ich wünsche dir nachträglich alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag. Ihr habt es richtig gemacht … TOP !!! du musst unbedingt berichten… allerdings lese ich sehr gerne eure Geschichte…mit dem WOMO…Tolle Sache.. Waren dieses Jahr auch eine Woche damit los, ich war aber nicht so entspannt wie du… wenn ich nur die Durchfahrt in dem Dorf oder zum Strand sehe… millimeter Arbeit für Sven..Alle Achtung. Ich habe das Gefährt auch mal gefahren und war ziemlich angespannt… eine tolle Reise euch dreien und viel Spass. Kommt gut wieder nach Hause !!! ganz liebe Grüße Manu

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